Archiv für November 2013

Petition: Uranwaffen ächten!

Liebe Anti-AKW- Bewegung,

die Deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW Deutschland) wird im kommenden Jahr am 6. November 2014 (UN-Tag gegen die Umweltzerstörung durch Krieg) eine Petition an den deutschen Bundestag und die deutsche Bundesregierung einreichen. Darin wird eine umfassende Ächtung von Uranwaffen durch die Bundesrepublik Deutschland gefordert. Ziel ist es auch, den Druck für eine Ächtung dieser Waffen auf internationaler Ebene zu erhöhen.

Kriege bringen in jedem Fall grausame Menschenrechtsverletzungen mit sich und werden deswegen grundsätzlich von uns abgelehnt.

Uranwaffen sind jedoch eine Zäsur in der „konventionellen“ Kriegsführung. Bei ihrem Einsatz werden radio- und chemotoxische Uranoxidaerosole in Nanopartikelgröße freigesetzt, die sich mit Wind und Wetter in der Umwelt verteilen. Unterschiedslos bestehen für alle Menschen, die das radioaktive Schwermetall in den Körper aufnehmen, große Gefahren für die Gesundheit. Uran verursacht u.a. Krebs, Nierenversagen, schwere angeborene Fehlbildungen und Genschäden, die langfristig weiter vererbt werden. Die Halbwertzeit von Uran- 238, dem Hauptbestandteil des in diesen Waffen enthaltenen Urans, beträgt unvorstellbare 4,5 Milliarden Jahre. Die Schadwirkungen dauern so lange an, wie Uranpartikel in der Atemluft, im Trinkwasser oder in der Nahrungskette vorhanden sind.

Der Einsatz von Uranwaffen ist ein Kriegsverbrechen, das nach dem Krieg nicht endet, sondern sich über zahllose Generationen fortsetzt.

Diesem Schreiben sind die Petition mit der Unterschriftenliste, ein Erläuterungstext der Petition und die ausführliche Begründung mit Literaturhinweisen beigefügt. Alle Papiere dürft Ihr für die Öffentlichkeitsarbeit verwenden.

Außerdem kann die Petition jetzt auch online unterzeichnet werden.

Wir bitten Euch um tatkräftige Unterstützung für die Unterschriftenkampagne zur Ächtung von Uranwaffen. Nur eine breite Öffentlichkeit hat die Kraft zur Veränderung!

Es wäre sehr hilfreich, wenn Ihr die Petition und auch den Link zur Online- Petition über Eure Homepage und Eure E-Mailverteiler weiter verbreiten könntet.

Mit solidarischen Grüßen Eure

ICBUW-Deutschland Gruppe

Persönlicher Kontakt: Birgit Malzahn, E-Mail: birmal@web.de, Tel: 0561- 7034970

Prof. Manfred Mohr, E-Mail: mohrm@gmx.net, Tel.: 0172- 8146374

Weitere Informationen:

ICBUW- Deutschland

ICBUW-international

IPPNW Deutschland

IALANA Deutschland

AG Friedensforschung

PDF’s

Info_Petition_gg_Uranwaffen_kurz

Unterschriftenliste_gg_Uranwaffen

Freispruch im Prozess gegen Rostocker Castor-Stopper

Im Prozess gegen zwei Castor-Gegner, denen Nötigung vorgeworfen wurde, ist heute (am 28.11.2013) vor dem Amtsgericht Ribnitz-Damgarten das Urteil gesprochen worden. Die beiden Angeklagten wurden freigesprochen . Der Richter Neumann begründete sein Urteil damit, dass die Beschuldigten mit ihrer Aktion nicht den Castor aufhalten wollten, sondern medienwirksam und friedlich von ihrem Recht der Meinungs- und Versammlungsfreiheit Gebrauch gemacht haben. In seinem Schlusswort sagte er: „Ich werde ihnen keine väterlichen Ratschläge geben, dass sie so etwas nicht wieder tun sollen. Was sie da gemacht haben ist völlig in Ordnung und sie haben sich etwas getraut, was sich viele Menschen nicht trauen zu tun.“ Es ist damit zu rechnen, dass die Staatsanwaltschaft in Berufung gehen wird.
Einer der Angeklagten und die beiden VerteidigerInnen

Die beiden Beschuldigten waren in der Nacht vom 15. auf den 16.2.2011 an einer Protestaktion gegen den bevorstehenden Castor-Transport von Karlsruhe nach Lubmin beteiligt. Unmittelbar nach ihrer Verhaftung wurden sie per Strafbefehl zur Zahlung von 450,00 bzw. 600,00 Euro verurteilt. Da beide Beschuldigte dagegen Widerspruch eingelegt haben, kam es jetzt in Ribnitz-Damgarten zur Verhandlung.

Vorm Amtsgericht

Die Beschuldigten und ihre Unterstützer betonten nach der Verhandlung, dass sie weiterhin gegen die Nutzung von Atomkraft aktiv bleiben wollen. „ Bei dem Prozess ging es nicht um uns. Es ging darum, Menschen abzuschrecken und Proteste gegen Atomkraft- Nutzung und Atomtransporte möglichst zu verhindern“, sagte einer der Angeklagten. Die Atomgegner sehen auch weiterhin dringenden Bedarf an scharfem Protest. Unmittelbar nach ihrer Aktion ereignete sich das verheerende Atom-Unglück in Fukushima. Danach ging ein Aufschrei durch Deutschland, die Protestbewegung gegen Atomkraft erhielt Zulauf aus allen Bevölkerungsschichten. Der seinerzeit angekündigte rasche Ausstieg aus der Nutzung von Atomenergie ist bis heute nicht umgesetzt. Nach wie vor wird Atommüll produziert, dessen Entsorgung völlig ungeklärt ist. Weiterhin wird es auch internationale Atomtransporte geben, für die sich Rostock zu einer Drehscheibe entwickelt hat, denn es werden nicht nur Castor-Züge in Richtung Lubmin durch Rostock geleitet, sondern auch der Überseehafen wird für den Transport radioaktiven Materials genutzt.

Heute Abend (29.11.) wird es ab 23:00 in der Alten Zuckerfabrik Rostock eine Soli- und Siegesparty geben. Im Vorfeld findet ab 18:00 eine Infoveranstaltung zum Thema Atomtransporte und zum Verlauf des Prozesses statt.

Presse-Echo:

indymedia

Harzkurier

Ostseezeitung

focus-online

Radio Utopie

nirgendwo.info

Antenne MV

Märkische Oderzeitung

Freie Presse

Junge Welt

Stern

Soliparty -CASTOR WEGBASSEN/ Infoveranstaltung

Kommt zu unserer (Sieges-)Party!

Am Freitag den 29.11.2013 werden in der Alten Zuckerfabrik/ Rostock ab 23:00 Uhr

### adrian wolff ###
### tannhäuser ###
### steffen kirchhoff ###
auflegen.

Foodconnection aus Greifswald wird die Versorgung übernehmen. Eintritt 2-5 € auf Spendenbasis.

Die Einnahmen werden den Angeklagten des Prozesses zugute kommen, der morgen am 28.11. in Ribnitz-Damgarten wegen einer Ankettaktion gegen den Castor Karlsruhe-Lubmin 2011 gegen sie geführt wird.
Im Vorfeld wird es um 18:00 Uhr eine Infoveranstaltung zu Atomtransporten und zum Ergebnis der Verhandlung geben. Diese wird von der Grünen Hochschulgruppe Rostock und dem AStA der Uni Rostock unterstützt.

Prozess am Donnerstag

Es ist nun soweit. Am Donnerstag (28.11.) wird der Prozess gegen unsere beiden Rostocker Mitstreiter am Amtsgericht Ribnitz-Damgarten beginnen. Die Hauptverhandlung beginnt um 10:00 im Raum 023. Es ist ein öffentlicher Prozess, und die Teilnahme eines breiten, kritischen Publikums ist erwünscht. Die Anklage lautet offiziell immer noch Nötigung, wegen einer Ankettaktion gegen den Castortransport von Karlsruhe nach Lubmin im Februar 2011. Doch dieser Vorwurf wird sich anhand der Sachlage kaum aufrecht erhalten lassen. Andeutungen des Gerichts lassen vermuten, dass dem so ist. Es bleibt also spannend.
Wir werden unter dem (alten) Motto: „Kein Castor nach Lubmin“ parallel zum Prozess unseren Protest gegen die Kriminalisierung von notwendigem Protest gegen die kriminellen Machenschaften der Atomindustrie und Ihrer Wegbereiter zum Ausdruck bringen. Nicht wir verhalten uns illegal und undemokratisch, indem wir unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit nach Artikel 8 GG. in Anspruch nehmen.Vielmehr gehören die die gegen den Willen einer breiten Bevölkerungsmehrheit, entgegen aller Vernunft, AKWs betreiben, fast täglich hochgefährliche und strahlende Stoffe, vor der Öffentlichkeit geheimgehalten, durch bewohnte Gebiete, auf Autobahnen und Landstraßen, sowie auf Personenfähren transportieren, auf die Anklagebank. Für interessierte Menschen aus Rostock, die am Prozess teilnehmen wollen: Wir treffen uns um 8:45 Uhr am Südausgang des Hbf Rostock. Sollte kein Autoplatz mehr verfügbar sein: Die Bahn fährt um 9:01 Uhr nach RDG. Nach der Verhandlung ist eine Auswertung vorgesehen. Für Verpflegung ist gesorgt.

Petition: TEPCO entmachten! Fukushima Daiichi in kompetente Hände!

moveon.org – Internationale Petition

Youtube-Aufruf zur Petition (Englisch)

Fukushima – never ending tragedy?

Es ist eben doch so: letztendlich werden die Pannen zu viel, zu peinlich, das Geld zu knapp? Die Motivation zu gering? – wie auch immer, dann muss doch der Staat, die Probleme der Atomindustrie bekämpfen. Soweit ist es wohl auch in Fukushima und Tepco muss (besser darf) Verantwortung abgeben.
Fukushima-Gebiet-wohl-fuer-immer-unbewohnbar> welt.de

Prompt kommt ein Aufsehen erregender Vorstoß von der Betreiberfirma: Noch diesen Monat sollen die über 1500 Brennstäbe aus dem Abklingbecken des Reaktor 4 geholt werden. Das wäre eine richtig gute Sache! Nur leider fehlt das Vertrauen…
fukushima-stilllegung-der-atomruine-beginnt > www.spiegel.de

Energiewende-Demo Berlin

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Vorbereitungen für die große Energiewende-Demo am 30. November in Berlin laufen auf Hochtouren. In vielen Städten sind engagierte Menschen dabei, Busse zu organisieren, Plakate und Flyer zu verteilen und bunte Aktionsideen für die Demo zu entwickeln.

Aktuelle Infos zum geplanten Ablauf findest Du hier.

Auch jetzt noch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Du mit dazu beitragen kannst, dass diese Demo ein großer Erfolg wird:

Bitte informiere Deine FreundInnen, Verwandte und Bekannte über den Termin. Hier könnt Ihr Eure gemeinsame Anreise planen und Mitfahrangebote einstellen

Hier kannst Du Flyer und Plakate bestellen, um die Demo in Deiner Stadt sichtbar zu machen:

Bitte leite den Aufruf weiter, damit noch viele Menschen für die Energiewende unterzeichnen können:

Setz das Demo-Banner auf Eure Homepage:

Kommt zahlreich am 30. November nach Berlin, bringt gute Laune und viele Fahnen mit und lasst uns gemeinsam ein deutliches Zeichen setzen für den Atomausstieg und eine echte Energiewende!

Mit herzlichen Grüßen aus Hamburg

Carolin Franta
und das ganze .ausgestrahlt-Team

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.ausgestrahlt – gemeinsam gegen Atomenergie
Telefon 040/2531 89 40
Fax 040/2531 8944

Marienthaler Straße 35 (Hinterhof)
20535 Hamburg

www.ausgestrahlt.de




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