Prozess am Donnerstag

Es ist nun soweit. Am Donnerstag (28.11.) wird der Prozess gegen unsere beiden Rostocker Mitstreiter am Amtsgericht Ribnitz-Damgarten beginnen. Die Hauptverhandlung beginnt um 10:00 im Raum 023. Es ist ein öffentlicher Prozess, und die Teilnahme eines breiten, kritischen Publikums ist erwünscht. Die Anklage lautet offiziell immer noch Nötigung, wegen einer Ankettaktion gegen den Castortransport von Karlsruhe nach Lubmin im Februar 2011. Doch dieser Vorwurf wird sich anhand der Sachlage kaum aufrecht erhalten lassen. Andeutungen des Gerichts lassen vermuten, dass dem so ist. Es bleibt also spannend.
Wir werden unter dem (alten) Motto: „Kein Castor nach Lubmin“ parallel zum Prozess unseren Protest gegen die Kriminalisierung von notwendigem Protest gegen die kriminellen Machenschaften der Atomindustrie und Ihrer Wegbereiter zum Ausdruck bringen. Nicht wir verhalten uns illegal und undemokratisch, indem wir unser Grundrecht auf Versammlungsfreiheit nach Artikel 8 GG. in Anspruch nehmen.Vielmehr gehören die die gegen den Willen einer breiten Bevölkerungsmehrheit, entgegen aller Vernunft, AKWs betreiben, fast täglich hochgefährliche und strahlende Stoffe, vor der Öffentlichkeit geheimgehalten, durch bewohnte Gebiete, auf Autobahnen und Landstraßen, sowie auf Personenfähren transportieren, auf die Anklagebank. Für interessierte Menschen aus Rostock, die am Prozess teilnehmen wollen: Wir treffen uns um 8:45 Uhr am Südausgang des Hbf Rostock. Sollte kein Autoplatz mehr verfügbar sein: Die Bahn fährt um 9:01 Uhr nach RDG. Nach der Verhandlung ist eine Auswertung vorgesehen. Für Verpflegung ist gesorgt.





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