Stralsund: Aussetzung des Verfahrens – Neustart oder Einstellung?

Der Berufungsprozess am Landgericht Stralsund gegen zwei Atomkraftgegner muss neu aufgerollt werden. Die Richter gaben einer sogenannten Besetzungsrüge der Verteidigung statt, so dass das Verfahren neu beginnen muss. Aus Sicht der Verteidigung sei die Besetzung der Hilfsschöffen nicht rechtskonform abgelaufen. Wann oder ob der Prozess neu beginnt, ist noch unklar. Die beiden 29 und 38 Jahre alten Männer hatten sich im Februar 2011 während eines Castortransports ins Zwischenlager Lubmin in der Nähe von Ribnitz-Damgarten an die Gleise gekettet. Sie wurden wegen versuchter Nötigung angeklagt und freigesprochen. Dagegen hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

Der angekündigte Verhandlungstermin am 31.8. fällt aus!





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