Veranstaltungen

Atomtransporte – PolDo: Achillesferse der Atomindustrie

Am 09. Oktober, 20:00 Uhr findet im Peter-Weiss-Haus Rostock wieder ein Antiatom-PolDo zum Thema Atomtransporte statt.

Inhalt der Veranstaltung:

Uranabbau in Kasachstan – Konversion in den USA – Anreicherung in Gronau – Herstellung von Brennelementen in Lingen – Abbrand im Kochkessel AKW – Urlaubstrip nach La Hague – Zwischenlagerung in Lubmin – Zwischen-Endlagerung in ??? – Uran ist viel unterwegs und dies nur einer der möglichen Reisewege. Überall entstehen nicht weiter verwendbare Abfallprodukte, die teils auch wieder auf große Reise gehen. Daher fährt quer durchs Land und über Wasser überall und ständig radioaktives Material rum und verstrahlt Boden, Atmosphäre und Biologie. Ohne Atomtransporte würde es keine Atomindustrie geben, sie sind die Achillesferse des Systems.
Der PolDo wird einen Einblick in dieses System geben, exemplarisch Tatorte benennen und die spezielle Situation der Häfen Hamburg und Rostock beleuchten.
Seid herzlich eingeladen.

Die Flüchtlinge aus Fukushima und ihr Leben

50x75mm

Dienstag 11.11.2014 | 19:30 Uhr
Volkshochschule Rostock

Referent: Kazuhiko Kobayashi (Autor und Aktivist aus Japan)

Aktuelle Entwicklungen in Japan während der Atomkatastrophe

Wie ist die aktuelle Lage in Japan im Jahr 3 nach der Atomkatastrophe von Fukushima? Werden die japanischen AKWs wieder in Betrieb genommen? Warum bleibt ein Großteil der japanischen Bevölkerung stumm? Wie geht es den Flüchtlingen aus Fukushima und ihren Kindern? Wie leben sie? Was sind ihre Probleme? Welche Perspektiven haben sie? Der Referent, der regelmäßig in der Region Fukushima die Lebensbedingungen der Bevölkerung untersucht, bereist jeden Herbst die BRD, um über seine Erkenntnisse zu berichten und die Ursachen für die Katastrophe zu analysieren. Der Vortrag findet auf Deutsch statt. Parallel wird in der VHS Güstrow von 16.9. bis 6.11. die Fotoausstellung „Was wäre, wenn…“ gezeigt. Auf zahlreichen Bildern wird plastisch, welche Auswirkungen ein schwerer Atomunfall im AKW Brokdorf auf die Region und sogar ganz Europa haben könnte


Kazukiko Kobayashi


Übergabe von Spenden der Europa-Info-Tour 2013 an eine Initiative für Erholungsferien von Fukushima-Kindern auf der Halbinsel Izu


Kinder aus Fukushima zur Sommer-Kur auf der Halbinsel Izu. Ermöglich u.a. durch Spenden aus Vorträgen von K. Kobayashi

Sozialisierung von Risiko und Folgekosten sichert das Besitztum der Atomindustrie

Mi 05.11.2014 | 20:00-22:00
Ökohaus Hermannstr.36
Rostock

Referent: Henrik Paulitz, Atomexperte in der IPPNW

Sozialisierung von Risiko und Folgekosten sichert das Besitztum der Atomindustrie

Die Endlagerproblematik oder die Entschädigungsklagen nach den Stilllegungen machen es ebenso deutlich wie
der Rückbau von Atomkraftwerken: Die Atomindustrie macht das Geschäft und privatisiert die Gewinne, aber Risiko und Kosten sollen von der Allgemeinheit getragen werden.
Die Veranstaltung wird dies am Beispiel der Gutachterorganisationen der Betreiber veranschaulichen und Einblicke geben in das neue Geschäftsmodell im Zuge des Rückbaus von Atomkraftwerken und der sogenannten Endlagerung von Atommüll.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Entwicklungspolitischen Tage in M-V 2014

Lesung mit Eichhörnchen

Hallo, Hallo, es folgt… eine allgemeine Durchsage:

am Donnerstag, den 18. September 2014, 20 Uhr alle ins PWH Rostock kommen!
Cécile Lecomte, „Das Eichhörnchen“ liest aus Ihrem Buch „Bitte kommen Sie da runter!“ – Geschichten aus dem Leben einer deutsch-französischen Kletter-Aktivistin. „Bitte kommen Sie da runter!“ – einer der am häufigsten von Ihr gehörten Sätze bei der Begegnung mit der Polizei.
mehr zum Buch: Rezension GWR
mehr zu Cécile: Eichhörnchen-blog

Spaß ist garantiert. Und vorher gibts wie immer zum PolDo wahrscheinlich eine Küfa (rechtzeitig da sein!).

Filmabend und Diskussion im JAZ/ Rostock

So. 27.4.2014
-
JAZ Rostock

19 Uhr: Vokü “Sonntags im Dreck”

20 Uhr: Zwei Kurzdokufilme mit Diskussion

Atom-Lobby / Anti-Atom-Widerstand &
obdachlose ArbeiterInnen in Japan
Seit den 1950er Jahren gibt es in Japan eine No-Nuke-
Bewegung und eine Atomlobby, genannt Genpatsu Mura
(Atomdorf). In zwei Kurzdokus
„Können Schweine fliegen?“ & „Nojukusha und Internet-
Café-Flüchtlinge – Japans obdachlose ArbeiterInnen“
zeigen eine deutsche Filmemacherin und ein japanischer
Fotojournalist Erfolge und Schwierigkeiten der alten und
neuen Anti-Atombewegung in Japan, darunter die
widerständigen FischerInnen der Insel Iwaishima, die mit viel
Witz und Verve auch noch im Alter von 80 Jahren für Aufruhr
sorgen. Im Film wird gezeigt, wie „grass root“-Organisation
in den Bereichen Anti-Atom und unter prekären
ArbeiterInnen aussieht.
Die weitverbreitete Tagelohnarbeit zeigt eine andere Seite
der japanischen Gesellschaft. Durch Arbeitsmigration in die
japanischen Metropolen entstehen dort Stadtteile, die
komplett um die Tagelohnarbeit herum organisiert werden,
größtenteils von der japanischen Mafia, der Yakuza. Es gibt
auch den Bereich „politischer Obdachlosigkeit“. Junge
AktivistInnen sind diesen bewusst gegangen und stoßen
Selbstorganisierungsprozesse innerhalb der Community an,
zum Beispiel durch die Strassenküchen.
Eine Veranstaltung des Rostocker
AntiAtomBündnis, Rostocker Anti-Atom-Netzwerk (RAN).
Sie wird unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Fukushima Mahn-Kundgebung am 11. März 2014

17:00 Uhr, Doberaner Platz, Rostock

Am 11. März vor 3 Jahren ereignete sich die Reaktorkatastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi. Damals kam es infolge eines Erdbebens zur Beschädigung mehrerer Reaktoren und zu Kernschmelzen, ein Reaktorgebäude explodierte. Zehnausende Menschen mußten aus der Umgebung evakuiert werden, und werden wohl nie wieder dorthin zurückkehren können.
Doch bis heute ist keine Ruhe in die Reaktorruine eingekehrt. Seit der Katastrophe werden täglich rund eine halbe Million Liter Wasser in die maroden Reaktorgebäude gepumpt, damit es nicht zu weiteren unkontrollierten Kernreaktionen der darin noch verbliebenen Brennstäbe kommen kann. Das hochkontaminierte Wasser sickert z.T. ungehindert ins Erdreich, vermischt sich mit Grundwasser und gelangt in den nahegelegenen Pazifik. Erst im Februar 2014 sind abermals hunderttausend Liter strahlendes Wasser aus einem lecken Tank ausgelaufen. Das Kühlsystem des Abklingbeckens in Block 4 war vor kurzem über Stunden ausgefallen, weil es bei der umstrittenen, hochgefährlichen Bergung der darin noch liegenden rund 1500 Brennstäbe beschädigt worden war. Bei Kindern, die damals in der Präfektur Fukushima wohnten, wurde eine Zunahme der Schilddrüsenkrebsrate und auffälligen Veränderungen der Schilddrüse beobachtet.
Damit steht Fukushima in einer Reihe mit den Atomkatastrophen von Tschernobyl, Majak, Harrisburg und anderen, die heute als historische Mahnmale für Verantwortungslosigkeit, Gier und
Selbstüberschätzung gelten.
In Japan sind seither alle Atomanlagen abgeschaltet. Aber im Rest der Welt ist keine Abkehr von der Nutzung dieser gefährlichen Energieform in Sicht. In einigen Ländern, wie Großbritannien, Ungarn und Polen plant man, neue AKW zu bauen. Und in Deutschland laufen noch 9 der ehemals 17 Reaktoren. Aber auch über den versprochenen Ausstieg 2021 hinaus plant man, weitere Brennstäbe in Lingen zu produzieren, und in Gronau Uran anzureichern; täglich rollen weitere Atomtransporte über Deutschlands Straßen, Schienen und Häfen, und die Energiewende ist unter Beschuss geraten. Und Rostock ist eine der Drehscheiben für transeuropäische Atomtransporte.

Alle Atomanlagen weltweit abschalten! Ächtung und Verschrottung aller Nuklearwaffen! Keine weiteren Atomtransporte durch Rostock und anderswo! Energiewende jetzt!

Protest- und Mahnkundgebung am Dienstag, 11.März 2014, 17:00 Uhr am Doberaner Platz, Rostock. Im Vorfeld wird es eine Straßentheateraktion geben.

Rostocker Antiatom Netzwerk
www.lubminnixda.blogsport.de

Soliparty -CASTOR WEGBASSEN/ Infoveranstaltung

Kommt zu unserer (Sieges-)Party!

Am Freitag den 29.11.2013 werden in der Alten Zuckerfabrik/ Rostock ab 23:00 Uhr

### adrian wolff ###
### tannhäuser ###
### steffen kirchhoff ###
auflegen.

Foodconnection aus Greifswald wird die Versorgung übernehmen. Eintritt 2-5 € auf Spendenbasis.

Die Einnahmen werden den Angeklagten des Prozesses zugute kommen, der morgen am 28.11. in Ribnitz-Damgarten wegen einer Ankettaktion gegen den Castor Karlsruhe-Lubmin 2011 gegen sie geführt wird.
Im Vorfeld wird es um 18:00 Uhr eine Infoveranstaltung zu Atomtransporten und zum Ergebnis der Verhandlung geben. Diese wird von der Grünen Hochschulgruppe Rostock und dem AStA der Uni Rostock unterstützt.




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