ZLN

EWN bleibt weiterhin unsicher

Den, als geheim eingestuften, Vorschlag der EWN GmbH von 2011 zu einem erweiterten Sicherheitskonzept und entsprechenden Baumaßnahmen am Zwischenlager Lubmin hat das bundeseigene Unternehmen nun zurück gezogen. Hintergrund war die Aufforderung des Bundesumweltministeriums an alle Zwischenlagerbetreiber, wegen Sicherheitsmängeln gegen die Abwehr von Terroranschlägen und Flugzeugabstürzen, ein neues Sicherheitskonzept vorzulegen.
Der Plan zur Erweiterung des ZLN-Schutzes sei nicht umsetzbar. Aber die „temporären Maßnahmen“ böten ausreichend Schutz.
Näheres unter: umweltfairaendern.de

Zwischenlager Nord bei Lubmin soll „sicherheitstechnisch“ nachgerüstet werden

Wie kürzlich der Nordkurier berichtete, sei das Zwischenlager Lubmin nicht sicher gegen Terrorangriffe wie z.B. gezielte Flugzeugabstürze. Das Bundesamt für Strahlenschutz soll alle Zwischenlagerbetreiber dazu aufgefordert haben, einen Antrag auf sicherheitsbauliche Veränderungen zu stellen. Dieser Forderung kam auch der ZLN-Betreiber EWN nach.Wie diese baulichen Veränderungen konkret aussehen, soll zunächst geheim bleiben. Das lässt mal wieder viel Raum für Spekulationen. Denn es stehen ja aktuell auch Rückführungen von Atommüll aus ausländischer Wiederaufbereitung an. Und schon wird fieberhaft nach Unterstellmöglichkeiten gesucht für den Müll, den man so schön „entsorgt“ glaubte. Und was bietet sich da besser an, als ein Zwischenlager das noch etwas Raum bietet und obendrein noch als einziges dem Bund gehört? Aber leider gibt es auch in Lubmin nicht genug Platz für weitere Castoren. Warum also nicht eins, zwei neue Hallen bauen, und das dann als sicherheitsrelevante Baumaßnahme verkaufen? …und schon ist das Unterstellproblem gelöst! Atomkraft ist sooo sauber…oder auf Neudeutsch: transparent und sicher!

Zwischenlager Lubmin jetzt Endlager?

Die Energiewerke Nord (EWN), bundeseigene Betreiberin des (Zwischen-)lagers Lubmin, haben das Verwaltungsgericht um den Finger wickeln können. Dieses entschied gegen den Widerstand von Landesregierung und Landesparlament für die künftige dauerhafte Einlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Material auf dem Gelände des ehemaligen KKW Lubmin. Wird das Zwischenlager Lubmin (ZLN) nun schleichend zum Endlager gemacht oder ist es schon so weit? Das scheint jetzt wohl zur Methode zu werden, um sich die aufwändige Arbeit einer Endlagersuche zu ersparen!?

Der Nordkurier vom 27.11.2014 berichtete




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